Text Expander

Ein nützliches Tool, das ich jeden Tag mehrmals benutze ist die kleine Mac und iOS App Text Expander. Text Expander macht aus kleinen „Snippets“ (das sind vorher definierte Buchstabenfolgen) ganze Textbausteine. So kann zum Beispiel aus dem Snippet „lgc“ ganz schnell „Liebe Grüße Christian“ werden.

textexpander-macText Expander kann beliebig viele Zeichen verarbeiten, man kann also auch ganze Sätze expanden oder durch Variablen das heutige Datum oder die aktuelle Uhrzeit einfügen. Auf dem Mac läuft Text Expander die ganze Zeit im Hintergrund und erkennt Snippets automatisch in jeder App. Unter iOS ist das nicht ganz so komfortabel, dort installiert die App eine neue Tastatur, auf der die Snippets dann eingegeben werden müssen. Das ist zwar umständlicher, in den meisten Fällen jedoch immernoch schneller als den Text selbst zu schreiben.

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Text Expander gibt’s als Mac App für 35$ und für iOS für schmale 4,99€. Beide sprechen übrigens via Dropbox miteinander, sodass die Snippets überall gleich sind.

One Night In Rio

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Eine Bilderserie von – wie der Titel schon sagt – einer Nacht in Rio. Und zwar nicht irgendeiner Nacht, sondern jener Nacht in der das deutsche Team den WM Titel holte. Die Bilderserie stammt vom Hamburger Fotografen Paul Ripke, der das deutsche Team vom Endspiel bis zur Berliner Fanmeile begleitete und dabei sehr beeindruckende und emotionale Bilder schoss. Zusätzlich beinhaltet das Buch noch eine Portraitserie aller Spiele sowie Pokalportraits aller Weltmeister. Verfügbar ist das Buch in der Fan-Edition für 30€ oder in der Gold-Edition für 99€. Die Gold-Edition sieht edler aus und wurde auf anderes Papier gedruckt. Der Inhalt ist exakt der gleiche, was euch trotzdem nicht davon abhalten soll lieber die Gold-Edition zu kaufen. Ein Wort noch zur Bestellung: Wer das Buch haben möchte, sollte es lieber nicht bei Amazon bestellen. Wie Paul Ripke selbst bestätigte wurden in einer Charge die Druckplatten vertauscht und es fehlen Bilder – das ist genau jene Charge die bei Amazon landete. Also lieber hier bestellen.

KeySmart

Der Schlüsselbund ist bei mir schon immer ein Problem.Es gab Zeiten, da hatte ich bis zu 15 Schlüssel an 4 Schlüsselringen mit 3 Anhängern. Ein rießiger Schlüsselbund also. Unpraktisch ist das in jeder Hinsicht. Die Schlüssel sind schwer zu finden, das Ding ist riesig und stört immer und überall. Irgendwann habe ich Schlüssel aussortiert, hatte dann nur noch 6-7 Schlüssel an einem kleinen Ring mit USB Stick. Schon besser, aber immernoch nicht perfekt! Perfekt hingegen ist der KeySmart.

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2 kleine Platten aus Flugzeug Aluminium, verbunden durch kleine Schrauben an denen die Schlüssel eingefädelt werden. Das Prinzip ist gleich dem eines schweizer Taschenmessers. Jeder Schlüssel kann einzeln herausgeklappt werden. Wenn noch Platz im KeySmart ist kann auch noch ein USB Stick darin eingeklemmt werden. Dieser kann direkt bei KeySmart mitbestellt werden, oder aber man bestellt einfach einen Kingston DataTraveller DTSE9H (Amazon, AffiliateLink) bei Amazon, der entsprechend günstiger ist und genauso passt. Eine kleine Erweiterungsöse sorgt dafür, dass zB der Autoschlüssel oder ein Lanyard daran befestigt werden kann.

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In der Standart Ausführung kommt der KeySmart mit Platz für bis zu 4 Schlüssel und kostet 24,95€. Per Erweiterungsset kann jedoch auf bis zu 20 Schlüssel erweitert werden. Der KeySmart wächst einfach in die Breite. In Europa macht die „Extended“ Variante Sinn, diese ist einfach ein bisschen länger, da europäische Schlüssel einfach größer sind als in den USA. Es gibt verschiedene Farbvarianten, sowie eine „Titanium“ Variante, die jedoch mit 69€ extrem teuer erscheint

 

Bestellt werden kann der KeySmart direkt beim deutschen Reseller oder bei Amazon. Sparfüchse können auch in den USA bestellen, das macht jedoch im inkl. Versand und Zollabgaben nicht mehr viel aus. Außer einer längeren Lieferzeit.

Back in town.

Hi, ich bin wieder hier. Etwas über ein Jahr ist es her, dass ich diesen Blog hier Wort- und Grußlos aufgegeben habe. Aus Zeitmangel, keine Lust mehr, keine Ideen mehr. Doch jetzt reizt es doch wieder.
Was ändert sich? Warum soll es diesmal klappen?
Weil ich versuche das ganze in präzise Bahnen zu lenken. Keine Fotografie, Keine Posts über Dinge die mich ärgern, die mich nerven oder die mich freuen, keine privaten Dinge, keine Schnappschüsse.
Nichts von alle dem. Aber was denn?
Gadgets. Reviews. Apps. Nicht mehr, nicht weniger. Hauptsächlich Produktinformationen, nerdiger Herkunft. Gadget-Reviews oder vielleicht mal die ein oder andere iPhone App die tatsächlich was kann. Fertig.
Ich bin gespannt ob das für mich persönlich klappt und wie es angenommen wird.
Also, lesen! Morgen gehts los.

Beruf, Hobby, Leidenschaft

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Lange nichts gehört hier. Naja, Dinge geschehen, andere Dinge werden vernachlässigt, Hobbys kommen, Hobbys gehen. Wie das eben so ist.
Was war und ist mein Hobby? Die Fotografie. Genau die habe ich in der letzten Zeit vernachlässigt. Ich hatte keine Lust eine Fototour zu machen, weil ich von allem um mich rum aus fotografischer Sicht gelangweilt war. Ich hatte ebenfalls keine Lust meine dicke, fette Spiegelreflex immer mit mir rumzuschleppen um mein alltägliches Leben zu dokumentieren. Ich hatte einfach keine Lust zu fotografieren. Zwischenzeitlich sind auf beruflicher Ebene einige Dinge passiert. Mein Job, irgendwas mit bewegtem Bild, Film- und Videoaufnahmen, macht mir Spaß. Doch das ist mein Job. Und ich glaube das ist nur schwer gleichzeitig als Hobby anzusehen, denn irgendwann ist die Grenze fließend. Und das finden nach einiger Zeit vor allem Freunde und Bekannte nicht mehr lustig, denn man spricht nur noch von seinem Hobby, also seinem Job, und das will kaum jemand in seiner Freizeit hören.

Was ist passiert? Ich war auf der Suche nach einer Kamera, die auch bewegtes Bild schön aufnehmen kann. Klar, da bleibt man mal an einer Canon 5D Mark II oder III hängen. Aber ich hatte zum Glück früh genug eine Einsicht, dass mein Hobby nicht zu meinem Beruf werden sollte. Ich entschloss mich also dazu das bewegte Bild mein Einkommen und das stehende Bild meinen Spaß regeln zu lassen. Das ist super so. Ich habe nach wie vor Spaß an meinem Job, doch es ist mein Job. Ich spreche ab und an mit Freunden oder meiner Freundin darüber und freue mich nach wie vor an schönen, ästhetischen Bewegtbildern. Doch mehr auch nicht.

Lange rede kurzer Sinn, ich will mich wieder mehr der Fotografie widmen. Das habe ich auch schon ganz gut gepackt. Doch nach wie vor habe ich keine Lust meine Spiegelreflex zu benutzen. Einfach weil sie zu groß, zu schwer, zu unhandlich ist. Richtig, da war noch was, ich habe letztes Jahr eine Sony NEX3 gekauft. Doch das ist irgendwie auch nicht so das richtige. Klar, handlich und klein, aber irgendwie doch zu sehr “technisch”. Ich habe sie also verkauft, legte noch ein paar Scheine drauf und kaufte eine Fuji X100. Einfach weil ich mir eine Leica M9 nicht leisten kann und will ;-).

Das schicke, kleine Teil konnte ich auch direkt in einem Urlaub auf Mallorca auf Herz und Nieren testen und bin sehr glücklich damit. Fantastische Kamera. Und somit habe ich in diesem Urlaub und auch sonst in der letzten Zeit keinerlei bewegtes Bild außerhalb meine Berufes aufgenommen, sondern sehr, sehr viele schöne Fotos. Das macht einfach Spaß, Fotos schießen, Fotos anschauen, Fotos bearbeiten, Fotos drucken, Fotos zeigen. DAS ist mein Hobby und meine Leidenschaft.
Danke Welt, für diese Eingebung.

Vielleicht schaffe ich es sogar in nächster Zeit hier wieder mehr von diesen Fotos zu zeigen.

P.S.: Die DSLR liegt im Schrank, erfreut sich bester Gesundheit und wird auf keinen Fall verkauft. Dabei würde ich einfach zu viel Geld zerstören, das ich vor einiger Zeit investiert habe. Und ab und an will man ja doch mal eine Taufe oder Hochzeit fotografieren.

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Produktfotograf spricht über die Arbeit mit Apple

Peter Belanger ist der Mensch, dessen Arbeit wir jeden Tag sehen. Er fotografiert die Apple Produkte. In einem Interview mit The Verge spricht Belanger über die komplexe Arbeit und den kreativen Prozess, der diese simpel wirkenden Bild entstehen lässt.

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Ich muss gestehen, mir war bislang nicht einmal völlig klar ob Apples Produktfotos reale Fotos oder gerenderte Bilder sind. Nach dem Interview wird allerdings klar, welche Arbeit wirklich dahinter steckt. Das ist wirklich beeindruckend. Belanger beschreibt den kreativen Prozess als sehr komplex; Apples Designer haben genaue Vorstellungen und Skizzen der Bilder und legen höchsten Wert auf Detailtreue. Hierzu sei ein überaus komplizierter Lichtaufbau nötig, um die volle Kontrolle über jede kleine Reflexion zu erhalten, so Peter Belanger.

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Es lohnt sich das Interview zu lesen und sich die Bilder einfach mal genauer anzuschauen. Hat man dazu noch ein wenig Ahnung von Licht und Fotografie wird schnell klar, wie komplex diese einfach wirkenden Bilder doch sind.

An Tage wie diesen …

SchreibtischSo sieht mein Schreibtisch gerade aus und ich frage mich: Wie beschissen kann so ein Tag eigentlich werden? Ich verbrachte heute den kompletten Tag in meiner zukünftigen Wohnung, strich Wände, räumte auf, putzte und lief ungefähr 400 mal von meinem Auto in den zweiten Stock. Das ist okay, immerhin will ich am Samstag dort einziehen, muss also fertig werden. Und die zwei vorherigen Wochen hatte ich kaum Zeit, da mein Studium von mir verlangte eine komplett überflüssige Marketingmappe mit 20-seitiger Erläuterung, “multimedialem Werbemittel”, Pressemitteilung, einem persönlichen Anschreiben und einem Flyer zu erstellen. Toll. Gut ich hatte genug Zeit, die ich nicht nutzte sondern lieber 2 Wochen vor Abgabe begann. Aber das kennt man ja. Stolz war ich, als ich am Montag alles fertig hatte. “Super” dachte ich mir, dann kann ich ja doch noch die Wohnung streichen. Heute musste ich dann NUR NOCH alles ausdrucken, um es morgen abgegeben zu können. Und da liegt das Problem. Die Technik versagte einfach. Mein Drucker hielt es nicht für nötig diesen gottverdammten Flyer gerade zu drucken, sondern zog das Papier grundsätzlich schief ein. Nach ungefähr 20 schief gedruckten Flyern versagte er dann gänzlich den Dienst und druckte garnichts mehr. Prima. Die drei weiteren Drucker in diesem Haushalt hatten keine Tinte und druckten alles in einem dezenten rosa. Toll. Jetzt, um 20.30 Uhr habe ich es geschafft, dass alles ausgedruckt und in einem Umschlag verpackt ist. Jetzt brauch ich mindestens 4 Bier um diesen Schreikrampf der mich in der Zwischenzeit einholte wieder abzubauen. In diesem Sinne. Prost!